Der Winter hält Einzug

Quelle: https://www.freeimages.com/photo/winter-1560310 @Pawe³ Witek
Jawohl, gestern war es Herbst, heute ist Winter! Letztes Wochenende haben meine Schwiegereltern uns besucht und war es um die 10 Grad. Montagmontag lag schon über 600 Meter Schnee!
Da ich am Montagabend in Einsiedeln (ca. 800 m) einen Vortrag halten durfte, sind mein Mann und ich rechtzeitig losgefahren. Auf dem Weg dorthin wurde es immer kälter und kälter und gelegentlich fiel Schnee.
In Einsiedeln war es sogar ganz weiss. Und als wir wieder nach Hause fuhren, lag Schnee auf unserem Auto. Für mich war es den ersten Schnee dieser Saison, und wenn wir den Wetterpropheten glauben können, wird es ein strenger Winter. Ob das stimmt, werden wir im nächsten Frühjahr wissen ….
Vor einem halben Jahr wurde ich über das soziale Netzwerk LinkedIn von einem Hörgeräte-Akustiker aus Einsiedeln angesprochen, der zweimal im Jahr Vorträge zum Thema „Unser Gehör, das soziale Organ“ hält. Anlässlich meines Blogs und meines Buches fragte er mich, ob ich Interesse an einem Vortrag zum Thema „Alltag mit einer Hörbehinderung“ hätte.
Ich hatte sechs Monate Zeit, mich darauf vorzubereiten und fand dies eine spannende, aber auch lustige Herausforderung und entschied mich dazu ja zu sagen.
Letzten Monat, als ich in den Niederlanden war, hielt ich auch einen Vortrag vor der Stiftung Plötzlich- und Spätertaubten und Schwerhörigen, und ich habe den Text dieses Vortrags ins Deutsche übersetzt und hier und da ein wenig angepasst.
Obwohl die Vorlesung in den Niederlanden gut gelaufen war, fand ich diesen Vortrag auf Deutsch recht spannend. Obwohl ich das Glück hatte, einige Sprachen lernen zu können, unter anderem auch Deutsch, bevor mein Gehör nachliess und ich zum Glück schon ein Wörtchen Deutsch rede, ist es trotzdem nicht meine Muttersprache und ich hoffte, die richtigen Worte zu finden. Weil ich meine Geschichte und Botschaft so gut wie möglich vermitteln wollte.
Ich halte nicht jeden Tag einen Vortrag, aber gut vorbereitet sind wir in Einsiedeln angekommen, wo uns der erste Schnee begrüsste. Innen drin war die Atmosphäre warm und gemütlich, meine Anspannung war schnell verflogen und die Teilnehmer waren interessiert.
Nach der Vorlesung gab es ein bisschen Plaudern bei einem feinen Imbiss und einem Drink, aber ich hatte so viel Energie verbraucht, dass ich immer mehr Schwierigkeiten hatte, den Gesprächen zu folgen.
Am nächsten Tag war ich immer noch müde und da ich an diesem Tag drei intensive Aktivitäten hatte, ging ich gegen meine Gewohnheit eine halbe Stunde am Nachmittag zu Bett.
Für mich haben aber die letzten Tage wieder einmal bewiesen, dass wir, Hörbeeinträchtigten, wirklich das tun können was wir wollen, wenn wir auch auf unsere Energie und unsere Grenzen achten.
Artikel von Renee Iseli - Smits
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Kommentare
Renee Iseli - Smits
vor 8 Jahren#1
Vielen Dank!